Die im ersten Halbjahr drastisch verschlechterten Exportbedingungen sollen sich auch im zweiten Halbjahr nicht verbessern.
Der zweite Vizeminister für Wissen und Wirtschaft, Cho Seok, sagte bei einer Wirtschaftssitzung, dass der Export im ersten Halbjahr infolge der Eurokrise und des Konjunkturrückgangs in China deutlicher als erwartet schrumpfte.
Die Konjunktur in wichtigen Ländern erhole sich langsamer als zu Jahresanfang erwartet. Demnach verschlechtere sich das Geschäftsklima bei einheimischen Unternehmen, hieß es weiter.
Unterdessen korrigierte das Koreanische Institut für industrielle Wirtschaftswissenschaft und Handel (KIET) seine Prognosen nach unten. Der Export werde dieses Jahr lediglich um drei Prozent zulegen und der Import um 5,2 Prozent. Der Handelsbilanzüberschuss werde 20,1 Milliarden Dollar betragen.