Die Koreanische Gewerkschaft der Finanzindustrie hat einen Generalstreik beschlossen.
Das teilte die Gewerkschaft auf einer Pressekonferenz in Seoul mit. Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen sei der Arbeitskampf bei einer Abstimmung am Mittwoch mit 91 Prozent Zustimmung vereinbart worden.
Sollten ihre Forderungen nicht angenommen werden, wolle sie am 30. Juli für einen Tag ihre Arbeit niederlegen. Ab 1. August sei ein Generalstreik geplant und am 13. August soll der zweite Generalstreik folgen, hieß es.
Zum letzten Generalstreik der Finanzindustrie kam es im Juli 2000.
Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von sieben Prozent, eine Arbeitszeitkürzung, keine Einstellungen von befristet Beschäftigten mehr und die Übernahme befristet angestellter Mitarbeiter in unbefristete Arbeitsverhältnisse bis 2015.