Der Fraktionschef der Demokratischen Vereinten Partei (DUP), Park Jie-won, hat eine empfindliche Reaktion von Wirtschaftsverbänden auf Bemühungen zur Gesetzgebung zur Demokratisierung der Wirtschaft kritisiert.
Die Kritik erfolgte bei einem Treffen mit den Vizevorsitzenden der fünf großen Wirtschaftsverbände des Landes.
Wie die Bürger die Eroberung des Einzelhandels durch die Konglomerate, Jaebeol, und den Untergang kleiner und mittlerer Firmen beurteilen, das müssten große Konzerne überlegen. Ohne Reform der Konglomerate sei die Demokratisierung der Wirtschaft undenkbar, betonte Park.
Dazu sagte der Vizechef der Koreanischen Industrie- und Handelskammer, Lee Dong-geun, er sei mit der Notwendigkeit der Demokratisierung der Wirtschaft einverstanden. Zu harte Maßnahmen gegen Unternehmen könnten jedoch zur Verschlechterung ihres Images bei den Bürgern führen.
Der Vizevorsitzende der Vereinigung kleiner und mittlerer Firmen, Song Jae-hee, betonte, angesichts möglicher negativer Einflüsse sollte die Wirtschaftsdemokratisierung nur in einem vernünftigen Maß vorangetrieben werden.