Ein Finanzunternehmen hat Zinsen von Sparbriefen manipuliert.
Das habe das Unternehmen gegenüber der Kommission für Fairen Handel (FTC) eingestanden, nachdem diese am Dienstag und Mittwoch eine Untersuchung bei 19 Banken und Wertpapierbrokern durchgeführt hatte.
Dem Unternehmen droht aufgrund der freiwilligen Selbstbezichtigung keine Strafe. Unter dem System der Kommission geht das Finanzunternehmen, das als erstes freiwillig unfaires Verhalten meldet straffrei aus. Das zweite Unternehmen zahlt die Hälfte der Strafgebühren.
Jedoch können Opfer der Zinsmanipulation eine Erstattung der entgangenen Zinsgewinne fordern und bei einer Weigerung eine Sammelklage einreichen.