Die Untersuchung über den Verdacht der Manipulation der Zinsen von Einlagenzertifikaten dauert länger als ursprünglich geplant.
Die Kommission für Fairen Handel teilte mit, es seien umfassende Ermittlungen im Gange, um den Verdacht aufzuklären. Untersuchungen zu einem Kartell dauerten im Allgemeinen viel länger als andere Fälle.
Der Fall müsse gründlich untersucht werden, so dass dieser voraussichtlich auch in zwei bis drei Monaten nicht abgeschlossen werden könne, hieß es.
Außerdem müsse in Betracht gezogen werden, dass die unter Verdacht stehenden Unternehmen den Fall vor das Verwaltungsgericht bringen. Sollten rechtliche Untersuchungen hinzukommen, würde noch mehr Zeit gebraucht.
Die Kommission dementierte Medienberichte, nach denen Beweise dafür gesichert worden seien, dass Finanzunternehmen per Absprache die Zinsen für Einlagenzertifikate manipuliert hätten. Die Untersuchung befinde sich noch im Anfangsstadium. Bislang sei nichts bestätigt oder geklärt worden, so die Kommission weiter.