Die südkoreanische Regierung hat dem Präsidenten der Asiatisch-Pazifischen Rundfunkunion (ABU) eine Reise nach Nordkorea erlaubt.
Das Vereinigungsministerium teilte mit, den entsprechenden Antrag von Kim In-kyu, dem Intendanten von KBS, gebilligt zu haben.
Demnach werde sich Kim von Dienstag bis Donnerstag in Pjöngjang aufhalten. Er werde mit Vertretern der Zentralen Rundfunkkommission Nordkoreas, Mitglied der ABU, über die Kooperation bei der Übertragung von Sportveranstaltungen wie den Olympischen Spielen in London sprechen.
Das Ministerium in Seoul habe den Besuch erlaubt, da Nordkorea wegen der Übertragung der Olympischen Spiele eine Einladung an die ABU geschickt habe. Kim reise als Chef der ABU in den Norden, daher werde er weder über den innerkoreanischen Austausch im Rundfunkwesen sprechen noch eine Botschaft der Seouler Regierung übermitteln, hieß es.