Die Zahl illegaler Vermögenstransfers durch Südkoreaner ins Ausland ist nach Angaben der Zollbehörde in den vergangenen Jahren gestiegen.
Vor zwei Jahren seien 22 Fälle illegaler Transferleistungen aufgedeckt worden, bei denen es sich um versuchte Steuerhinterziehung gehandelt habe, teilte die Behörde mit. Im Jahr 2007 seien es 13 Fälle gewesen.
Dabei habe es sich um den Versuch gehandelt, Geld in ausländische “Steueroasen” zu schaffen, um keine Steuern in Südkorea zahlen zu müssen.
Es ging dabei 2010 um eine Summe von 152,8 Milliarden Won (132,8 Millionen Dollar).
Auch die Zahl der Fälle von Geldwäsche sei im gleichen Zeitraum gestiegen, und zwar von 6 auf 43 Fälle.
Aus Industriekreisen hieß es, bis Ende 2011 habe es 4875 Scheinunternehmen gegeben, die südkoreanische Firmen in Ländern gegründet hätten, die keine oder nur geringe Steuern auf Einkommen oder Vermögen erheben.
Die 30 größten Konzerne in Südkorea würden 47 Scheinunternehmen in 44 verschiedenen Regionen unterhalten, hieß es bei Chaebul.com.