Die Zahl der Niedriglöhner in Südkorea ist im OECD-Vergleich am höchsten.
Der Index für geringe Bezahlung habe 2010 bei 25,9 Prozent gestanden, 0,2 Prozentpunkte höher als im Jahr davor, heißt es im Jahresbericht zu den Beschäftigungsaussichten.
Südkorea steht damit das zweite Jahr in Folge am Ende der Niedriglohnskala im Vergleich der 34 Mitglieder der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit.
Als Niedriglöhner gelten Vollzeitbeschäftigte, die weniger als zwei Drittel des Einkommensmedians erhalten.
Der OECD-Durchschnitt des Anteils der Niedriglöhner an allen Vollzeitbeschäftigten lag bei 16,3 Prozent. In Belgien war der Anteil mit vier Prozent am niedrigsten, dahinter folgten Finnland mit 8,1 und Portugal mit 8,9 Prozent.