Südkorea ist der siebtgrößte CO2-Emittent der Welt.
Das geht aus einem Bericht des Gemeinsamen Forschungszentrums der Europäischen Kommission und der niederländischen Umweltprüfungsbehörde hervor.
Südkorea verursachte demnach 2011 insgesamt 610 Millionen Tonnen CO2, drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Verglichen mit dem Jahr 1990 stieg der Ausstoß um 144 Prozent, während im selben Zeitraum weltweit im Schnitt 49 Prozent mehr Treibhausgas emittiert wurde.
Der weltweit größte Emittent war China. Das Land stieß 9,7 Milliarden Tonnen Treibhausgas aus, damit 29 Prozent der weltweiten Emissionen. Auf Platz zwei rangierten die USA mit 5,4 Milliarden Tonnen, gefolgt von Indien, Russland, Japan und Deutschland.