Die Regierung will ab dem kommenden Jahr finanzielle Zuschüsse für den Austausch zwischen getrennten Familien auf privater Ebene erhöhen.
Das sieht ein Rahmenplan zur Förderung des Austauschs zwischen in Nord- und Südkorea getrennt lebenden Familien vor, den das Vereinigungsministerium heute bekannt gab.
Demnach wird die Regierung zwei Millionen Won oder 1.760 Dollar zur Verfügung stellen, sollte sich eine Person über ein Drittland nach dem Verbleib von Verwandten in Nordkorea erkundigen. Derzeit liegt die Unterstützung bei einer Million Won.
Der Zuschuss für ein Treffen mit Familienmitgliedern in Nordkorea soll von drei auf fünf Millionen Won oder 4.400 Dollar steigen.
Das Ressort will zudem die abgebrochenen Dialogkanäle mit Nordkorea auf Regierungs- und Rotkreuzebene wiederherstellen. Dadurch sollen die Feststellung des Verbleibs von Verwandten, der Briefwechsel und regelmäßige Familienzusammenführungen gefördert werden.