Die südkoreanische Regierung will auf die Behauptung Nordkoreas zu Flüchtlingen nicht eingehen.
Pjöngjang hatte behauptet, dass die USA und Südkorea nordkoreanische Flüchtlinge benutzt hätten, Einwohner im Norden zu entführen oder Statuen von Staatsgründer Kim Il-song zu zerstören.
Die Behauptung des Nordens sei haltlos und entspreche nicht der Wahrheit, sagte die stellvertretende Sprecherin des Seouler Vereinigungsministeriums Park Su-jin.
Zur Drohung, den für Flüchtlinge tätigen Aktivisten Kim Young-hwan sowie den aus dem Norden geflohenen Abgeordneten Cho Myung-chul zu bestrafen, hieß es, dass alle nordkoreanischen Flüchtlinge unter dem Schutz der Regierung stünden. Für den Schutz der erwähnten Personen hätten die zuständigen Behörden die erforderlichen Maßnahmen ergriffen.
Nordkorea hatte gedroht, Kim, Cho und weitere Personen zu bestrafen, sollte sich Südkorea nicht für den Versuch entschuldigen, Statuen von Kim Il-song zu zerstören.