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Pakistan dementiert Atomgeschäft mit Nordkorea

Write: 2003-04-03 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Pakistan hat den Vorwurf des Atomwaffenhandels mit Nordkorea dementiert. Der pakistanische Außenminister Khurshid Mahmud Kasuri sagte am Dienstag (Ortszeit), dass die pakistanische Regierung die „von der US-Regierung erfundene Beschuldigung“ ablehne. Der Sprecher des US-Außenministeriums, Richard Boucher, gab zuvor den Beschluss der US-Regierung bekannt, gegen das pakistanische Unternehmen KRL, das auf Urananreicherung spezialisiert ist, ein zweijähriges Handelsembargo zu verhängen. Denn das Unternehmen habe mit dem nordkoreanischen Raketenexportunternehmen „Changkwang“ Raketentechnologien gehandelt. KRL solle die Atomwaffenentwicklung Nordkoreas unterstützt haben, indem es Nordkoreanern Entwürfe für Zentrifugen für die Urananreicherung lieferte. Aus Nordkorea solle es im Gegenzug Raketen eingeführt haben. Laut Boucher gelten die Sanktionen ab 24. März sowohl für KRL als auch das nordkoreanische Unternehmen „Changkwang“. Minister Kasuri setzte dem entgegen, dass das Nuklearprogramm seines Landes einzig und allein nur der Verteidigung des Landes diene. Pakistan beteilige sich niemals an der Verbreitung von Atomwaffen und deren Technologie, hieß es.

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