Die Seouler Regierung hat gegen Frankreichs Forderung nach der Überwachung von Importen südkoreanischer Autos protestiert.
Das Ministerium für Auswärtiges und Handel teilte mit, die Zahlen im Autohandel zwischen Südkorea und der EU analysiert zu haben. Demnach sei die Behauptung Frankreichs, dass seine Autohersteller infolge der Zunahme von Importen aus Südkorea Einbußen erlitten, nicht überzeugend.
Das Ressort habe den diplomatischen Vertretungen in Frankreich aufgetragen, gegen den Schritt der Pariser Regierung aktiv vorzugehen.
Frankreich hatte zuvor bei der EU-Kommission beantragt, Importe südkoreanischer Autos zu überwachen. Der Absatz des Autokonzerns Hyundai-Kia in Frankreich habe in diesem Jahr um 28,5 Prozent zugelegt, während der Automobilmarkt insgesamt um 14,4 Prozent geschrumpft sei, lautete die Begründung.
Die EU-Kommission wird voraussichtlich Anfang September bekannt geben, ob die Forderung angenommen wird.