Südkoreanische Unternehmen greifen zu Umstrukturierungsmaßnahmen.
Anlass sind die anhaltende Schuldenkrise in der Eurozone und die Ausbreitung des globalen Abschwungs. Mittlerweile werden besorgte Stimmen laut, dass sich eine mit der Finanzkrise Ende der 90er Jahre vergleichbare Krise wiederholen könnte.
Finanzinsititute und börsennotierte Unternehmen ergreifen nun Maßnahmen wie Personalabbau, Umorganisierung und Sicherung von Liquidität.
In Schlüsselindustrien wie Schiffbau, Reederei, Stahl, Petrochemie und Mobiltelefone gingen die Exporte im Juli um 20 bis 60 Prozent im Vorjahresvergleich zurück. Angesichts dieser Situation setzen sich Unternehmen für ihre Existenz ein.
Die Bauindustrie wurde von der Rezession auf dem einheimischen Immobilienmarkt hart getroffen. Viele Unternehmen mussten hunderte Mitarbeiter entlassen oder ihre Anteile an Tochterfirmen und andere Vermögen veräußern, um ihre Liquidität zu sichern.