Unternehmer, die mit Nordkorea Handel treiben, haben die Regierung aufgefordert, ihre Sanktionen gegen Nordkorea mit sofortiger Wirkung aufzuheben.
Rund zehn Unternehmer und Vertreter von Bügerverbänden betonten auf einer Pressekonferenz in Seoul, dass 800 Unternehmen infolge des Stopps des innerkoreanischen Handels und der gemeinsamen Ressourcenförderung gemäß den Sanktionen vom 24. Mai kurz vor dem Bankrott stünden.
Auch bei Unternehmen im innerkoreanischen Industriekomplex in Kaesong häuften sich die Defizite wegen der Unsicherheiten zwischen Süd- und Nordkorea und der eingestellten Versorgung mit neuen Arbeitskräften.
Die amtierende Regierung müsse noch in ihrer Amtszeit die Strafmaßnahmen aufheben, um die Nachfolgeregierung bei der Nordkoreapolitik zu entlasten und den betroffenen Unternehmen Vorbereitungen für einen Neustart im Geschäft mit dem Norden zu ermöglichen, hieß es weiter.
Die Seouler Regierung hatte im Mai 2010 nach dem Untergang der Korvette Cheonan den Handel mit und die Hilfe für Nordkorea mit wenigen Ausnahmen verboten.