Die Bevölkerungswanderung in Südkorea ist auf den niedrigsten Stand seit 37 Jahren zurückgegangen.
Nach Angaben des Statistikamtes wechselten knapp 1,8 Millionen Einwohner im zweiten Quartal ihren Wohnsitz. Die Zahl ist so gering wie seit 1975 nicht mehr.
Im ersten Halbjahr betrug die entsprechende Zahl 3,92 Millionen. Das entspricht dem niedrigsten Niveau seit 33 Jahren.
Laut einem Regierungsvertreter habe bei einer geringeren Bevölkerungskonzentration in der Hauptstadtregion und der Alterung der Bevölkerung die Flaute auf dem Immobilienmarkt eine Rolle gespielt.
Unterdessen gingen die Transaktionen auf dem Markt für Apartmentwohnungen im ersten Halbjahr um 37 Prozent im Vorjahresvergleich auf 231.000 Fälle zurück. Das war der niedrigste Stand seit der Einführung der entsprechenden Statistiken im Jahr 2006.