Regierungsprojekte für sogenannte Fortschritte bei öffentlichen Anstalten werden offenbar de facto auf Eis gelegt. Dazu zählt der Plan, Anteile am Internationalen Flughafen Incheon zu privatisieren.
Wie ein Regierungsvertreter mitteilte, beschloss die Regierung, eine Gesetzesnovelle für den Verkauf von Anteilen des Flughafens nicht in der Sitzungsperiode im September ins Parlament einzubringen. Hintergund ist der Widerstand aus politischen Kreisen im Vorfeld der Präsidentenwahl im Dezember.
Es würde zudem wegen des Protests politischer Kreise nicht leicht sein, die Beteiligung am Betrieb einer Strecke des Schnellzugs KTX noch in diesem Jahr öffentlich auszuschreiben. Nach den ursprünglichen Plänen sollte Anfang kommenden Jahres ein privater Betreiber ausgewählt werden.
Auch die Privatisierung des öffentlichen Finanzunternehmens KDB Financial Group kann offenbar nicht wie geplant binnen des Jahres zustandekommen.