Erstmals seit Inkrafttreten des Freihandelsabkommens zwischen Korea und der EU ist ein Fleischproduzent als Geschädigter des Freihandels anerkannt worden.
Wie der Außenhandelsrat des Ministeriums für Wissen und Wirtschaft mitteilte, sei durch das FHA der Import von Schweinefleisch gestiegen. Daher sei man der Argumentation eines Fleischproduzenten aus der Provinz Jeolla-Nord gefolgt und habe diesen offiziell als vom Freihandel betroffenen Betrieb anerkannt.
Dadurch erhält der Betrieb nun über drei Jahre verschiedene Unterstützungen zur Kreditaufnahme in Höhe von 3,5 Milliarden Won jährlich, knapp 3,2 Millionen Dollar.
Als Freihandelsgeschädigte sollen Unternehmen anerkannt werden, deren Umsatz oder Produktion seit Inkrafttreten des FHA zwischen zehn und 20 Prozent zurückgegangen ist. Der Außenhandelsrat rechnet mit weiteren Anträgen auf Anerkennung in nächster Zeit. Weitere vier Unternehmen hätten bereits Anträge gestellt, die derzeit beurteilt würden, hieß es.