Die südkoreanischen Mobilfunkbetreiber sollen ihre Daten zur Festsetzung der Handytarife der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Das Verwaltungsgericht in Seoul entschied in einem Verfahren gegen die Koreanische Kommission für Kommunikation (KCC) zu Gunsten des Klägers, dem Bürgerverband People´s Solidarity for Participatory Democracy.
Der Bürgerverband hatte gefordert, dass die Kommission die ihr vorliegenden Daten über Tarife und allgemeine Geschäftsbedingungen bei den drei Mobilfunkbetreibern veröffentlichen sollte. Dagegen protestierte die Kommission, da es sich dabei um Geschäftsgeheimnisse handle.
Nach dem Gerichtsurteil sollen die Daten über die Geschäfts-, Investitions- und Wartungskosten der Betreiber von 2005 bis Mai 2011, die der Kommission vorgelegten Daten zur Prüfung der Geschäftsbedingungen und die Prüfungsergebnisse bekannt gegeben werden.