Die südkoreanische Regierung will sich für die Umsetzung ihrer Fluthilfe für Nordkorea einsetzen.
Das sagte ein Vertreter des Vereinigungsministeriums vor Reportern in Seoul.
Durch reibungslose Verhandlungen mit Nordkorea solle bald eine Hilfe für die überschwemmten Gebiete zustande kommen.
Beobachter werten diese Äußerung als Signal für eine flexible Haltung angesichts der Forderung Nordkoreas, dass auch Reis und Zement geliefert werden.
Nordkorea hatte am Montag eine Liste möglicher Hilfsgüter angefordert. Dabei wurde betont, dass eine Annahme erfolgen würde, sollte Reis oder Zement angeboten werden.
Der Beamte sagte weiter, Seoul wolle Pjöngjang Gehör schenken, welche Hilfsgüter in welcher Menge gebraucht würden. Diesen Wünschen wolle Südkorea nach Möglichkeit nachkommen. Sollte dies nicht möglich sein, könnten weitere Diskussionen geführt werden.