Vereinigungsminister Ryu Woo-ik hat einen neuen Ansatz für die Verwirklichung der Wiedervereinigung vorgeschlagen.
Auf einer Sitzung des Ministeriums sagte er am Mittwoch, dass es nicht nur einen Weg zur Wiedervereinigung gebe. Südkorea habe sich bislang auf Austausch und Kooperation konzentriert, um wieder Vertrauen herzustellen.
Zwar sei dieser Weg der harmonischste, doch sollten auch andere Möglichkeiten in Betracht gezogen werden.
Zurzeit halte sich Seoul strikt an seine Prinzipien in der Politik gegenüber Nordkorea, während Fragen der humanitären Hilfe und ethnischen Homogenität flexibel angegangen werden.
Die Politik zur Wiedervereinigung dürfe nicht von der politischen Situation beeinflusst werden und müsse konstant verfolgt werden, ergänzte er.