Nordkorea hat eine neue Durchführungsverordnung zur Steuerregelung für den innerkoreanischen Industriepark in Kaesong beschlossen.
Nach Worten eines Vertreters des Vereinigungsministeriums in Seoul teilte Nordkorea im August dem Verwaltungsausschuss für den Industriekomplex mit, eine neue Durchführungsverordnung umzusetzen. Demnach drohe bei Vergehen im innerkoreanischen Warenverkehr oder bei der Buchführung wie einer Preismanipulation ein Bußgeld, das bis zum 200-Fachen der Betrugssumme beträgt.
Der Ausschuss habe 123 südkoreanische Unternehmen in Kaesong über die Verordnung informiert. Bislang sei kein Bußgeld verhängt worden.
Der Beamte führte den Schritt des Nordens darauf zurück, dass Unternehmen in Kaesong die Gewinnzone erreichten. In diesem Jahr hätten vier Unternehmen erstmals Einkommenssteuer gezahlt.