Nordkorea soll bei der Grenzverletzung durch Fischerboote diese Woche schussbereit gewesen sein.
Das berichten südkoreanische Medien unter Berufung auf einen Regierungsbeamten, der namentlich nicht genannt wurde. Bei der Überquerung der Nördlichen Grenzlinie (NLL) durch nordkoreanische Boote seien Schießluken der Einheiten an der Küste geöffnet gewesen.
Es bestehe die Möglichkeit, dass die Grenzverletzung absichtlich erfolgte, um die Reaktion des südkoreanischen Militärs zu testen.
Jedoch sei nicht eindeutig klar, ob die Kanonen in Gefechtsstellung mit dem Grenzübertritt zusammenhingen, da Nordkorea auch bei Übungen Schießluken öffne, hieß es.
Am Mittwoch hatten nordkoreanische Fischerboote im Gelben Meer die Nördliche Grenzlinie verletzt. Nach einer Warnung durch Südkoreas Marine drehten sie wieder ab.