Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Wachstumsprognose für Südkorea auf drei Prozent gesenkt.
Begründet wurde dies mit erhöhten Risiken durch die Euro-Krise.
Das Wachstum der südkoreanischen Wirtschaft verlangsame sich aufgrund starken Gegenwinds, hieß es am Donnerstag im Abschlussbericht zu den jährlichen Konsultationen.
Jedoch würde voraussichtlich im Verlauf dieses Jahres im Zuge einer weltwirtschaftlichen Erholung die Talsohle erreicht, Südkorea sollte sich auf eine Anhebung des Zinssatzes vorbereiten, hieß es weiter.
Bereits im Juni hatte der IWF die Prognose für Asiens viertgrößte Volkswirtschaft gesenkt.
Für kommendes Jahr rechnet die Organisation mit 3,9 statt den zuvor prognostizierten vier Prozent Zuwachs.