Die Kommission für Fairen Handel hat die Shinsegae-Gruppe wegen unerlaubter Beihilfen für ihre Bäckereisparte bestraft.
Shinsegae und die zur Gruppe gehörende Discounter-Kette E-Mart hatten ihre Bäckereien in Wohngegenden subventioniert, in denen unabhängige Bäckereien um ihr Überleben kämpfen. Der Konzern muss wegen Missachtung der Rechte von Tante-Emma-Läden vier Milliarden Won, etwa 3,6 Millionen Dollar, Strafe zahlen.
Shinsegae und E-Mart hätten 6,2 Milliarden Won Verlust hingenommen, um die Umsatzgebühren von 128 Backstuben der Tochter Shinsegae SVN um bis zu 13 Prozent zu senken.
Der Umsatz der Großbäckerei hat sich in den letzten vier Jahren auf 256,5 Milliarden Won vervierfacht.
Chung Yoo-kyung, Tochter der Vorsitzenden der Shinsegae Gruppe Lee Myung-hee, hält 40 Prozent an Shinsegae SVN.
Chung wolle ihre Anteile an der Bäckereisparte aufgeben, hatte Sinsegae bereits vor dem Urteil angekündigt. Die Strafe werde daher nicht akzeptiert und angefochten.