Der grenzüberschreitende Verkehr zum innerkoreanischen Industriekomplex Kaesong verläuft trotz der Flucht eines nordkoreanischen Soldaten reibungslos.
Am Samstag war ein nordkoreanischer Soldat, der am Grenzübergang in Paju in der Gyeonggi-Provinz stationiert war, in den Süden geflüchtet.
Nach Angaben eines Vertreters des Seouler Vereinigungsministeriums fuhren am Montagvormittag 530 Mitarbeiter südkoreanischer Unternehmen nach Kaesong. Der Norden habe zuvor die Einreise der Südkoreaner wie gewöhnlich über eine Telekommunikationsleitung zwischen beiden Militärs genehmigt.
Noch am heutigen Montag werden insgesamt 843 Südkoreaner nach Kaesong abreisen und 351 in den Süden zurückkehren.