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Sport

Präsident Roh zeigt Verständnis für Ausschluss von Gesprächsrunde mit Nordkorea

Write: 2003-04-17 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Der südkoreanische Präsident Roh Moo-hyun hat den umstrittenen Ausschluss Südkoreas vom geplanten Drei-Länder-Gespräch über die Nordkorea-Frage akzeptiert. In erster Linie und am stärksten sollten nicht das formelle Äußere oder das Gesichtwahren, sondern die Ergebnisse des Gesprächs zählen, hieß es. Südkorea sollte nicht zu sehr darauf beharren, an der Gesprächsrunde teilnehmen zu können, denn Nordkorea habe ursprünglich einen bilateralen Dialog mit den USA gefordert. Ein multilateraler Dialog konnte nun nur auf den jüngsten US-Vorschlag hin verwirklicht werden. Roh wies darauf hin, dass viele in Südkorea nun enttäuscht seien und den Stolz des Landes verletzt sähen. Die Regierung werde jedoch immer mit Blick auf die Staatsinteressen handeln, hieß es. Nachdem am Mittwoch bekannt wurde, dass Südkorea auf nordkoreanischen Wunsch von der geplanten Gesprächsrunde über die Nordkorea-Frage ausgeschlossen wird, sorgte dies für heftige Auseinandersetzungen in der Politik. Die Abgeordneten im Parlament wiesen am Mittwoch im parlamentarischen Ausschuss für Wiedervereinigung, Außenpolitik und Handel auf die Möglichkeit hin, dass Südkorea in der Nordkorea-Frage keine zentrale Rolle mehr spielen könne und nur politische sowie finanzielle Last zu tragen habe.

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