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UN-Menschenrechtskommission nimmt Resolution gegen Nordkorea an

Write: 2003-04-17 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Die UN-Menschenrechtskommission hat am Mittwoch in ihrer 59. Sitzung eine Resolution gegen die Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea angenommen. 28 von 53 Staaten stimmten für die Annahme der Resolution, die die Europäische Union eingebracht hatte. Weitere zehn Staaten stimmten dagegen, ebenfalls zehn enthielten sich. Südkorea nahm an der Abstimmung nicht teil, aus Sorge vor möglichen negativen Einflüssen auf die innerkoreanischen Beziehungen und den Nuklear-Konflikt. In der Resolution, die sieben Punkte umfasst, wurde große Sorge über die „systematische und umfangreiche“ Verletzung der Menschenrechte in Nordkorea zum Ausdruck gebracht. Die nordkoreanische Regierung wurde dazu aufgefordert, betreffenden internationalen Menschenrechtsabkommen beizutreten und die Nordkoreaner, die bei ihrer Flucht aus Nordkorea festgenommen und repatriiert werden, nicht zu bestrafen. Weiter wurde das Land aufgefordert, den Mitarbeitern der internationalen Hilfsorganisationen freien Zugang zu allen Gebieten des Landes zu gewähren, damit bei der Hilfsgüterverteilung Transparenz gewährleistet werden kann. Mit der Annahme der Resolution wird Nordkorea künftig unter strenger Überwachung der UN-Menschenrechtsorganisationen wie des UN-Menschenrechtshochkommissariats stehen. Die UN-Menschenrechtskommission wird sich außerdem mit der Menschenrechtslage des Landes als eines der Dauerthemen bei jeder Sitzung auseinander setzen.

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