Die Anzahl der für die Nordkorea-Hilfe gelieferten Warensorten ist in der amtierenden Regierung deutlich zurückgegangen.
Das steht in einem Bericht des Rotkreuzverbandes für den parlamentarischen Ausschuss für Gesundheit und Soziales.
In der amtierenden Regierung habe das Rote Kreuz Hilfsgüter sieben verschiedener Sorten im Wert von 17,4 Milliarden Won oder 15,7 Millionen Dollar in den Norden geliefert. Dazu zählten Medikamente gegen die Neue Grippe, Milchpulver und Zement. Als Lebensmittel seien ausschließlich Fertignudeln angeboten worden.
Zur Zeit der früheren Regierungen war das Spektrum breiter: Die Kim Young-sam-Regierung hatte 13 Artikel geliefert, während in den nachfolgenden Regierungen unter Kim Dae-jung und Roh Moo-hyun jeweils 91 und 76 Sorten, darunter auch Reis, zur Verfügung gestellt wurden. Die Roh-Regierung hatte zudem mit 680 Milliarden Won oder 612 Millionen Dollar am meisten für die Nordkorea-Hilfe ausgegeben.