Der Aktienverkauf durch ausländische Investoren an asiatischen Börsen hat letzte Woche den höchsten Stand seit dem Ausbruch der Finanzkrise in Griechenland erreicht.
Nach Branchenangaben verkauften Ausländer an sieben asiatischen Börsen Aktien im Wert von 2,73 Milliarden Dollar. Das ist der höchste Stand seit Mai 2012.
Mit 1,31 Milliarden Dollar hatte Südkoreas Börse darunter den größten Anteil.
Dass ausländische Anleger den asiatischen Börsen den Rücken zukehren, wird darauf zurückgeführt, dass angesichts der Zypern-Krise sichere Investitionen bevorzugt werden und dass sich die Konjunktur in aufstrebenden Staaten nur schleppend erholt.