Laut einem Experten wird ein regionales Freihandelsabkommen in Asien Südkorea einen wirtschaftlichen Effekt von 19,4 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von zehn Jahren bringen.
Diese Ansicht vertrat Kim Young-gui, der Teamleiter für regionalen Handel am Koreanischen Institut für internationale Wirtschaftspolitik, bei einer Anhörung zum sogennanten Abkommen für die regionale umfangreiche wirtschaftliche Partnerschaft (RCEP) in Seoul.
Die zehn ASEAN-Staaten und ihre sechs Partner, darunter Südkorea, China und Japan, wollen das RCEP abschließen, das die Liberalisierung von Handel, Dienstleistungen und Investitionen in der Region zum Ziel hat. Die Länder haben insgesamt 3,4 Milliarden Einwohner, ihr Handelsvolumen beträgt 10,1 Billionen Dollar und das Bruttoinlandsprodukt 19,7 Billionen Dollar.
Das Ministerium für Auswärtiges und Handel will noch im November das erforderliche Verfahren im Inland, darunter die Billigung bei der Sitzung der zuständigen Minister, abschließen. Die Teilnehmerstaaten wollen beim Ostasien-Gipfel Ende November in Phnom Penh den Beginn der Verhandlungen über das Abkommen erklären.