Nach Einschätzung von Außenminister Kim Sung-hwan ist kaum vorhersehbar, in welche Richtung sich Nordkoreas innen- und außenpolitischer Kurs entwickeln wird.
Das sagte Kim bei einer Sitzung der Koreanischen Nationalen Akademie für Außenpolitik (KNDA) zu internationalen Fragen.
Die neue Führung in Nordkorea habe sich anscheinend mittlerweile etabliert. Es bleibe jedoch noch abzuwarten, ob ihre angekündigte Bereitschaft für die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Bürger und der Wirtschaftslage zu einem tatsächlichen Wandel führen werde.
Nordkorea sollte auf seine Militär-Zuerst-Politik verzichten und die Ressourcen für bessere Lebensverhältnisse und den Wirtschaftssektor einsetzen, um wirkliche Veränderungen herbeizuführen. Dennoch halte das Land immer noch an seiner feindseligen Position gegenüber Südkorea fest und verstärke antisüdkoreanische Propaganda, hieß es weiter.