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Abstimmung über Menschenrechtsresolution gegen Nordkorea in Parlamentsausschuss vertagt
Write: 2003-04-19 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der südkoreanische Parlamentsausschuss für Wiedervereinigungs-, Außen- und Handelspolitik hat die Annahme einer Resolution zur Menschenrechtslage in Nordkorea vertagt. Die Abgeordneten der regierenden Demokratischen Partei für das Neue Millennium (MDP) hatten am Freitag die Abstimmung über die Resolution boykottiert. Die Regierung ist zurzeit bemüht, mit Kritik an der Menschenrechtssituation in Nordkorea vorsichtig umzugehen. Diese Woche hatte die Regierung aus diesem Grund entschieden, einer Abstimmung auf Ebene der Vereinten Nationen (UN) über eine Menschenrechtsresolution gegen Nordkorea fernzubleiben. Ein zu starkes Drängen auf Verbesserungen der dortigen Menschenrechtssituation könnte aus Regierungssicht den innerkoreanischen Dialog und den Verlauf des Nuklearkonflikts um Nordkorea negativ beeinflussen. Unterdessen hat die Opposition ihre Kritik am Verhalten der Regierung erneuert. Mit dem Fernbleiben von der Abstimmung über die UN-Menschenrechtsresolution habe sich Südkorea international zum Gegenstand des Spottes gemacht, sagte der Abgeordnete der Großen Nationalpartei (GNP) und Mehrheitspartei im Parlament Maeng Hyung-kyu.
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