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Sport

Bürgerorganisationen kritisieren Menschenrechtskommission

Write: 2003-04-21 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Die Staatskommission für Menschenrechte hat Fragen von Bürgerorganisationen zur Menschenrechtslage in Nordkorea entgegengenommen. Die Vertreter von insgesamt zehn südkoreanischen Bürgerorganisationen waren entweder selbst Flüchtlinge aus Nordkorea oder befassen sich intensiv mit der Menschenrechtslage in Nordkorea. Die Bürgerorganisationen werfen der Kommission vor, dass sie sich mit Blick auf die Menschenrechtslage in Nordkorea zu passiv verhalte. Der Kommissionsvorsitzende Kim Chang-guk hatte dazu vor dem Parlament erklärt, dass eine zuverlässige Beurteilung der Menschenrechtslage in Nordkorea mangels Informationen schwierig sei. Die Vertreter der Bürgerorganisationen hielten dem entgegen, weshalb die Europäische Union offenbar genug Anhaltspunkte für eine UN-Resolution zur Menschenrechtslage in Nordkorea finden konnte. Abhängig von Kims Stellungnahmen bis zum 23. April wollen die Bürgerorganisationen entscheiden, ob sie seinen Rücktritt fordern werden oder nicht. Die südkoreanische Regierung war letzte Woche der Abstimmung über die UN-Resolution ferngeblieben. Die Regierung wollte negative Einflüsse auf den derzeitigen Nuklearkonflikt um Nordkorea vermeiden. Die Opposition und zahlreiche Bürgerorganisationen kritisieren das Verhalten der Regierung. Die Regierung dürfe zu den Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea nicht stillschweigen, mahnen sie.

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