Der Anstieg der privaten Konsumausgaben wird dieses Jahr voraussichtlich ein Mehrjahrestief erreichen.
Laut Daten der Koreanischen Zentralbank werden die Konsumausgaben der privaten Haushalte dieses Jahr um 2,5 Prozent steigen. Es wäre das zweitschlechteste Ergebnis seit dem historischen Tief von 1,7 Prozent im Jahr 1998.
Das Ergebnis in diesem Jahr wäre auch schlechter als die 2,6 Prozent, die 2009 inmitten der Finanzkrise nach der Lehman-Pleite erreicht wurden sowie die 2,8 Prozent aus dem Jahr 2003, als in Südkorea eine Kreditkarten-Blase geplatzt war.
Die privaten Konsumausgaben wachsen damit dieses Jahr schwächer, obwohl kein externer Schock vorlag.
Es sei das erste Mal, dass der Anstieg der privaten Konsumausgaben so stark zurückgehe, obwohl keine externe Ursache dafür vorliege, erklärte ein Vertreter der Zentralbank. Dies sei ein Indikator für einen schlechten Zustand der Volkswirtschaft, hieß es weiter.