Gegen den südkoreanischen Autokonzern Hyundia-Kia ist in den USA eine Sammelklage eingereicht worden.
Anlass sind die von der US-Umweltschutzbehörde festgestellten falschen Angaben über den Brennstoffwirkungsgrad von 13 Automobilmodellen des Unternehmens auf dem US-Markt.
Die Klägergruppe bestehend aus 23 Besitzern der Autos von Hyundai-Kia lehnte ein Entschädigungsangebot des Herstellers ab. Sie verklagte am 2. November das Unternehmen vor dem Bundesbezirksgericht von Zentralkalifornien auf Schadenersatz in Höhe von 775 Millionen Dollar.
Zuvor hatten Verbraucher und Bürgerorganisationen in den USA im Juli Hyundai Motor wegen der übertriebenen Werbung für den effizienten Kraftstoffverbrauch verklagt.