Vermutlich aus Nordkorea stammende Raketenteile sind im Mai im Hafen von Busan beschlagnahmt worden.
Das teilten UN-Diplomaten in New York mit.
An Bord eines chinesischen Frachters seien 445 Graphitzylinder entdeckt worden, die für ballistische Raketen verwendet werden könnten. Der Frachter hatte auf dem Weg nach Syrien in dem südkoreanischen Hafen einen Zwischenstopp eingelegt. Die südkoreanische Regierung habe die Fracht beschlagnahmt.
Es werde davon ausgegangen, dass die Zylinder in Nordkorea hergestellt wurden. Das deute an, dass Nordkorea entgegen den Resolutionen des UN-Sicherheitsrates Raketenteile exportiert haben könnte, hieß es.