Der Umfang des diesjährigen Nachtragshaushaltes wird nach Einschätzung der Regierung mehr als zwölf Billionen Won oder 10,8 Milliarden Dollar betragen.
Das teilte der stellvertretende Finanzminister Lee Seok-jun vor Reportern mit.
Wegen des Rückgangs beim Wirtschaftswachstum würden die Steuereinnahmen dieses Jahr um rund sechs Billionen Won oder 5,4 Milliarden Dollar zurückgehen. Bei den nicht steuerlichen Einnahmen werde ebenfalls ein Rückgang von sechs Billionen Won erwartet.
Bezüglich der Abnahme der nicht steuerlichen Einnahmen hieß es, dass auf den Verkauf der staatlich geführten Koreanischen Entwicklungsbank (KDB) angesichts möglicher Schwierigkeiten bei einem Anteilsverkauf verzichtet werde. Im Falle der Industriebank Koreas (IBK) wolle die Regierung mehr als 50 Prozent der Anteile behalten, da sich die Park Geun-hye-Regierung für die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen einsetzen wolle.