Nordkorea ist nach eigenen Angaben in einen "Kriegszustand" mit Südkorea eingetreten.
Alle Angelegenheiten zwischen beiden Staaten würden entsprechend des "Kriegsprotokolls" behandelt, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Regierung, der Arbeiterpartei und anderer Organisationen.
Die Situation, in der auf der koreanischen Halbinsel weder Frieden noch Krieg vorherrsche, sei vorüber.
Pjöngjang hatte in den vergangenen Wochen mehrfach Kriegsdrohungen gegen Südkorea und die USA ausgestoßen. Nordkorea fühlt sich durch südkoreanisch-amerikanische Militärübungen provoziert.
Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel, die sich völkerrechtlich seit dem Ende des Korea-Kriegs (1950-53) ohnehin noch immer im Kriegszustand befindet, hatten sich seit dem dritten nordkoreanischen Atomtest im Februar zusehends verschärft.
Ein Angriffsbefehl wurde bisher nicht ausgegeben. Nordkorea warte auf weitere Befehle von Machthaber Kim Jong-un, hieß es heute in Pjöngjang.