Angesichts des gestörten Pendelverkehrs zum innerkoreanischen Industriepark in Kaesong hat das südkoreanische Vereinigungsministerium mögliche Maßnahmen erörtert.
Das sagte der stellvertretende Vereinigungsminister Kim Nam-shik bei der Sitzung des Sonderkomitees für Sicherheitsstrategien gegen Nordkoreas Atomprogramm der regierenden Saenuri-Partei.
Das Ressort schätze die aktuelle Lage in den Beziehungen zwischen Süd- und Nordkorea als ernsthaft ein. Alle möglichen Schritte würden diskutiert, dabei stehe die Sicherheit der Bürger im Mittelpunkt.
Verteidigungsminister Kim Kwan-jin sagte, die Sicherheitslage sei kritisch. Der Süden mahne den Norden, sich zurückzuhalten und wolle zugleich für alle Eventualitäten gerüstet sein.
Der stellvertretende Außenminister Kim Kyu-hyun äußerte, dass man mit anderen Ländern Kräfte bündeln wolle, um durch eine internationale Kooperation die Lage wieder zu stabilisieren.