Wegen der Besorgnis über das Nordkorea-Risiko hat Südkoreas Börse kräftig nachgegeben.
Der Leitindex Kospi verlor am Donnerstag mit Stand von 10.27 Uhr 1,29 Prozent auf 1.957,54 Zähler.
Grund ist ein Massenverkauf durch Ausländer. Ausländische Anleger verkauften Aktien im Wert von 141 Milliarden Won oder 125 Millionen Dollar, während private und institutionelle Investoren jeweils Aktien im Wert von 57,1 und 78,4 Milliarden Won kauften.
Marktkenner gehen davon aus, dass Risiken im Zusammenhang mit Nordkorea anders als in der Vergangenheit langzeitigen Einfluss ausüben.
Die Besorgnis über Risiken im Zusammenhang mit Nordkorea schlug sich auch am Devisenmarkt nieder. Der Won-Dollar-Wechselkurs schnellte in die Höhe. Ein Dollar kostete am Morgen 1.124,75 Won, 7,25 Won mehr als am Vortag.