Laut der südkoreanischen Regierung sind die Berichte über Nordkoreas Forderung nach einem vollständigen Abzug südkoreanischer Unternehmen aus dem innerkoreanischen Industriepark in Kaesong bis 10. April unzutreffend.
Das Vereinigungsministerium erklärte, Nordkorea habe den in Kaesong angesiedelten Unternehmen mitgeteilt, die Liste von Personen, die bis 10. April Kaesong verlassen würden, zu übergeben. Dies sei falsch wiedergegeben worden, so als ob der Norden von den Unternehmen gefordert habe, bis zu dem Tag alle Mitarbeiter zurückzuholen.
Die Liste der Personen, die nach Kaesong fahren und von dort zurückkehren, sei gewöhnlich drei Tage vor dem Termin dem Norden übermittelt worden, sagte Sprecher Kim Hyung-seok. Die ungewöhnliche Forderung, die Liste eine Woche vorher zu übergeben, habe wohl für ein Missverständnis gesorgt.