Der Interimschef der Oppositionspartei DUP, Moon Hee-sang, hat gefordert, umgehend Gespräche mit Nordkorea aufzunehmen und einen Sondergesandten in den Norden zu schicken.
Er habe Präsidentin Park Geun-hye bei jeder Gelegenheit vorgeschlagen, einen Sondergesandten nach Nordkorea zu entsenden, sagte Moon bei einer Sitzung der Interimsführung der Partei.
Als Sonderbotschafter kämen Personen infrage, denen Nordkorea Vertrauen entgegenbringen könne, darunter die früheren US-Präsidenten Jimmy Carter und Bill Clinton. Auch südkoreanische Oppositionspolitiker wie der DUP-Abgeordnete Park Jie-won könnten die Rolle übernehmen.
Moon forderte außerdem Nordkorea auf, den innerkoreanischen Industriepark in Kaesong aus dem Spiel zu lassen. Dass keine zusätzlichen Südkoreaner mehr in den Industriepark fahren dürften und mit dessen Schließung gedroht werde, sei wie ein Stich ins Herz des Volkes, sagte er.