Die Produktion im innerkoreanischen Industriepark im nordkoreanischen Kaesong ist ins Stocken geraten.
Grund sind Nachschubprobleme, weil die Fahrt südkoreanischer Arbeiter und Lieferanten in den Norden weiterhin nicht erlaubt wird.
Das sagte der Vizepräsident des Verbandes der in Kaesong angesiedelten Unternehmen, Ok Sung-suk, auf einer Pressekonferenz. Ab dem heutigen Montag müssten voraussichtlich immer mehr Unternehmen die Produktion einstellen.
Weil Nahrungs- und Heizmittel fehlten, könnten die 514 dort ausharrenden Südkoreaner weder rechtzeitig essen noch angemessen heizen.
Weil die Produktion nicht reibungslos verlaufe, würden immer häufiger Aufträge storniert oder die Auslieferung verschoben. Selbst wenn sofort wieder ein reibungsloser Zugang zu der Zone möglich würde, würde eine Normalisierung des Betriebs lange dauern, hieß es weiter.
Nordkorea verbietet seit Mittwoch die Fahrt südkoreanischer Pendler und die Materialanlieferung in die Industriezone. Lediglich die Rückkehr in den Süden wird erlaubt.