Nordkorea hat am Sonntag ausländische Diplomaten in Pjöngjang erneut über die aktuelle Lage informiert.
Wie es hieß, wurde die Veranstaltung anders als beim ersten Mal nicht vom Außenministerium, sondern vom Militär organisiert. Dabei habe Kim Yong-chol, der Direktor des Büros für militärische Aufklärung, persönlich erläutert, dass Südkorea und die USA mit gemeinsamen Manövern drohten.
Ein Vertreter des südkoreanischen Außenministeriums sagte, dass sich das zweite Briefing offenbar inhaltlich kaum von dem am 5. April unterscheide. Der Süden sammle zusätzliche Informationen über die Teilnehmer und den Inhalt.
Das nordkoreanische Außenministerium hatte am Freitag Diplomaten in Pjöngjang mitgeteilt, dass Nordkorea nach dem 10. April für deren Schutz nicht mehr garantieren könne, und empfohlen, dass sie ihre Vertretungen räumen.