Die südkoreanische Regierung hält trotz Nordkoreas Ankündigung der vorläufigen Schließung des Kaesong-Industrieparks unbeirrt an der Position fest, dass der dortige Betrieb weiter normal verlaufen soll.
Das sagte der Sprecher des Seouler Präsidialamtes, Yoon Chang-jung, vor Reportern.
Medienberichte, nach denen die Regierung Maßnahmen für den Fall einer Schließung der innerkoreanischen Industriezone ausgearbeitet hat, seien nicht zutreffend.
Da Nordkorea die Fahrt zum Industriepark verboten habe, sei die Lieferung von Rohstoffen, Nahrungs- und Heizmitteln dorthin gestoppt worden. Die Produktion sei eingestellt worden, weil sämtliche nordkoreanische Arbeiter abgezogen hätten. Die volle Verantwortung hierfür liege eindeutig bei Nordkorea, betonte Yoon.
Die Regierung wolle angemessen vorgehen, indem sie Nordkorea dazu auffordere, eine richtige Entscheidung zu treffen, hieß es weiter.