Nordkorea hat bestritten, für die Cyber-Attacke in Südkorea im März verantwortlich gewesen zu sein.
Das sagte ein Sprecher des Generalstabes der nordkoreanischen Volksarmee am Freitag in staatlichen Propagandamedien.
Den kürzlich erfolgten Hackerangriff mit Nordkorea in Verbindung zu bringen, sei eine "bewusste Provokation, die darauf abziele, die Situation auf der nordkoreanischen Halbinsel auf die Spitze zu treiben“, erklärte der Sprecher.
Südkorea hatte Anfang der Woche erklärt, dass der nordkoreanische Geheimdienst für die Cyber-Attacke im März verantwortlich sei. Bei dem Hackerangriff wurden etwa 32.000 Computer und Server dreier Banken und der drei Fernsehstationen KBS, MBC und YTN lahmgelegt worden. Die Ermittler teilten mit, der Angriff auf die südkoreanischen Server sei von sechs in Nordkorea befindlichen Computern ausgegangen, wobei mehr als 1000 ausländische IP-Adressen verwendet worden seien.