Die südkoreanische Regierung hat Nordkoreas Kritik an einem Gesprächsangebot erneut bedauert.
Ein Sprecher von Nordkoreas Komitee für die friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes hatte am Sonntag Südkoreas Vorschlag für Gespräche als hinterhältigen Trick kritisiert.
Die zuständigen Ministerien hätten die Aussagen des Sprechers ausgewertet und seien zu dem Schluss gekommen, dass Nordkorea damit das Gesprächsangebot abgelehnt habe, teilte das Seouler Vereinigungsministerium mit. Das Ressort drücke Bedauern über die Handlung aus, die die Bemühungen für eine Lösung durch Dialog bremse.
Seoul halte jedoch unbeirrt an der von Vereinigungsminister Ryoo Kihl-jae vom 11. April erklärten Position fest, dass Nordkorea an den Verhandlungstisch kommen sollte, um die von dem Land thematisierten Angelegenheiten zu diskutieren, betonte Sprecher Kim Hyung-seok.
Kim forderte zudem eine baldige Normalisierung der Produktion im innerkoreanischen Industriepark in Kaesong. Nordkorea müsse verantwortungsvolle Schritte unternehmen, hieß es.