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Sport

Koreas setzen Ministerrunde fort

Write: 2003-04-28 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Süd- und Nordkorea haben heute ihre harten Diskussionen über die Atomkrise um Nordkorea fortgesetzt. Am zweiten Tag des zehnten innerkoreanischen Ministertreffens forderte Südkorea die Stellungnahme Nordkoreas zu dessen jüngsten Aussagen über den Atomwaffenbesitz. Nordkorea gab jedoch keine direkten Antworten und wollte die Diskussionen auf den innerkoreanischen Wirtschaftsaustausch beschränken. Nordkorea stellte bereits am gestrigen ersten Tag einen Entwurf für eine gemeinsame Pressemitteilung vor. Darin sollten hauptsächlich Austauschprogramme in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft festgeschrieben werden. Dazu zählen beispielsweise die regelmäßige Durchführung des innerkoreanischen Wiedervereinigungsfestes, der Stopp gegenseitiger Verleumdungen, die Freigabe von Hoheitsgewässern für private Schiffe sowie die Freigabe der nordkoreanischen Küstengewässer für südkoreanische Fischer. Die südkoreanische Seite bestand jedoch darauf, dass Fortschritte in der Nuklearfrage den Kern der Pressemitteilung ausmachen sollten. Sie forderte darüber hinaus von Nordkorea, den Ausschluss Südkoreas von den Pekinger Atomgesprächen zu begründen. Die nordkoreanische Delegation wies darauf angesprochen nur darauf hin, dass die Nuklearkrise auf die US-Politik, Nordkorea zu „erdrosseln“, zurückzuführen sei. Sie hob hauptsächlich die Notwendigkeit hervor, dass im Sinne der gemeinsamen Süd-Nord-Erklärung aus dem Jahr 2000 der innerkoreanische Wirtschaftsaustausch zügig vorangetrieben werden müsse.

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