Chefs von Unternehmen wehren sich gegen eine geplante Regelung, laut der Feiertage nachgeholt werden sollen, wenn sie auf einen Samstag oder Sonntag fallen.
Die Vereinigung der Arbeitgeber erklärte, dass die Regelung Unternehmen zu Ruhetagen zwingen würde und dadurch die Arbeitskosten stiegen und Verwirrung über den Einsatzplan gestiftet werde.
Der entsprechende Gesetzentwurf hat unterdessen den Unterausschuss für Sicherheit und öffentliche Verwaltung des Parlaments passiert.
Von der Gesetzesänderung würden nur die großen Konzerne und Vollzeitbeschäftigte profitieren. Wer Teilzeit arbeite, befristet angestellt oder selbstständig sei werde größeren Schwierigkeiten ausgesetzt. Dies führe zu einer Verschärfung der Polarisierung in der Wirtschaft, monierte die Vereinigung. Sie fordert, das Gesetzgebungsverfahren zu stoppen.
Auch der Verband der kleinen und mittleren Unternehmen kritisierte, dass die geplante Neuregelung an der Realität des Mittelstands vorbeigehe.
Die Unternehmen sollten selbst entscheiden dürfen, wann die Arbeitnehmer frei haben. Kleine Unternehmen hätten ohnehin Schwierigkeiten, genügend Personal zu finden.